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Treffen Sie uns auf der Messe: PackExpo 2026

Datum: 18-21 October 2026 - Standort: Chicago, Illinios USA

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Härtung von Nickel- & austenitischen Legierungen für Pumpen

Selbst in Fällen, bei denen spezielle Beschichtungen für den Einsatz in bestimmten Umgebungsmedien geeignet wären, bringen Heiz- und Kühlzyklen ein hohes Risiko für das Abplatzen der Beschichtungen aufgrund unterschiedlicher thermischer Ausdehnungskoeffizienten mit sich. Zahlreiche Kunden, die nach einer technisch fortschrittlicheren Lösung zur Erzielung einer besseren Bauteil-Performance gesucht haben, sind schlussendlich fündig geworden – in dem einzigartigen, diffusionsbasierten Oberflächenhärtungsverfahren von Expanite, das für die meisten kommerziell erhältlichen, korrosionsbeständigen Werkstoffe geeignet ist. Vor Kurzem hat die Expanite-Technologie einen neuen Maßstab gesetzt für Verschleiß und Festfressen (Kaltverschweißen) bei unterschiedlichsten Werkstoffen wie konventionellen Edelstählen (1.4404/AIS 316, Duplex-1.4462, Nitronic, 1.4980/Alloy A-286), Nickel-Basiswerkstoffen (z.B. Monel® K500, Inconel® 718 und Hastelloy®), sowie Kobalt-basierten Werkstoffen wie Stellite®. Edelstahl-Werkstoffe werden hierbei vielfach in Ventilen für die Lebensmittel- und Pharmaindustrie eingesetzt, wohingegen Monel® und Inconel® zumeist in chemisch aggressiven Umgebungsmedien bei höheren Temperaturen verwendet werden. Die Oberflächenhärtungs-Technologie von Expanite generiert Oberflächenhärte-Werte im Bereich von 900-1.500HV bei vielfältigen Edelstahl-, Ni- und Co-basierten Werkstoffen, wodurch ein Festfressen von Komponenten effektiv verhindert wird. Insbesondere bei relativ großen, in der chemischen- und Kraftwerksindustrie eingesetzten Ventilen hat das Festfressen bei Schaltwellen (die das Ventil öffnen und schließen) aus Monel® und Inconel® in der Vergangenheit große Probleme bereitet. Die Anwendung der Expanite-Technologie an diesen Bauteilen führt dazu, dass kein Festfressen mehr auftritt, wodurch die Lebensdauer derartiger Produkte signifikant gesteigert werden kann. Dies wurde eindrucksvoll anhand eines Versuchsaufbaus zum Widerstand gegen Festfressen (nach ASTM G98) am Beispiel austenitischer Edelstähle (1.4404/AISI 316L) demonstriert, bei dem das Fressverhalten sowohl an ungehärteten, als auch Expanite-gehärteten Proben eruiert wurde (Abb. 1 und 2).
Abb. 1: Untersuchung des Festfress-Verhaltens an un-behandeltem 1.4404 zeigt signifikantes Kaltverschweißen bereits bei relative niedrigen Anpressdrücken
Abb. 2: Untersuchung des Festfress-Verhaltens an Expanite-gehärtetem 1.4404. Keinerlei Kaltverschweißen kann beobachtet werden – nicht einmal bei Anpress-drücken oberhalb der Fließgrenze des Werkstoffs
Abb. 3: Querschliff (Lichtmikroskopische Aufnahme) an einem Expanite-gehärteten Bauteil aus Inconel® 718 zeigt eine homogene Schichtdicke im Bereich von ca. 10µm. Oberflächenhärte-Messungen resultieren in Härtewerten von ca. 1.000 HV0.025
Abb. 4: Querschliff eines Expanite-gehärteten Bauteils aus Stellite 1040. Die Dicke der gehärteten Randzone liegt bei ca. 8µm, bei einer Oberflächenhärte von ca. 900HV0.025
Surface Hardening of Nickel-based and Austenitic Alloys
Abb. 5: Querschliff eines Expanite-gehärteten A 286 (1.4980) Werkstoffs. Die Schichtdicke kann gemäß Kundenanforderungen zwischen 10 und 35µm eingestellt werden, bei einer Oberflächenhärte im Bereich von 1.200-1.500 HV0.05

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